A Tribute to Charlie Mariano

Im Sommer kam der Anruf. Ich war gerade in der Schweiz mit „Bajo La Mesa“ (meinem klassischen Kammermusikensemble aus alten Tagen) bei einer Probe zu unserem Piazzolla Programm.

Ramesh Shotham fragte mich, ob ich für ein „Tribute to Charlie Mariano“ Projekt als Gast  in seiner Band „Madras Special New Generation“ einsteigen wolle. Das hat mich sehr gefreut (und zugleich geehrt). Mit Ramesh verbindet mich seit 2005 eine musikalische Freundschaft. Hin und wieder sind wir uns über den Weg gelaufen. Diesen Mai hatten André Nendza und ich das Vergnügen mit ihm (als Vertretung für Christoph Hillmann) einige schöne Konzerte spielen zu können.

Ich bin Rameshs Einladung gerne gefolgt und freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit solch erstklassigen Musikern wie Reza Askari (Bass), Sebastian Müller (Gitarre) und meinem "alten Kumpel" Zoltan Lantos (Violine), den ich aus unserer Zusammenarbeit mit "Tria Lingvo" kenne. Drei Konzerte stehen schon Ende Januar/Anfang Februar 2015 und für Herbst 2015 ist eine größere Tour geplant.

Internationale Konzertbesprechung "Tria Lingvo" Enjoy Jazz

Über die sehr gute Besprechung unseres Konzertes am 2.11. in der alten Feuerwache zu Mannheim im Rahmen des Enjoy Jazz Festivals auf der amerikanischen Blog-Seite „All About Jazz“ haben wir uns sehr gefreut. Es zeigt: auch im Ausland werden wir zunehmend wahrgenommen.

(…) Tria Lingvo started the show with an Oriental theme, on well-structured instrumental lines with the bass following the soprano sinuous sax fugues, and the cymbals closing the codas. Small melodic modules with interchangeable rhythm patterns followed, first in unison then crystallized by the good propulsion of the breaks, as the bass drum controlled alertness launched its pulsing drone. The sax transposed melodically the sophisticated rhythmical structure into an intricate lacery made up of well-tuned curls that spread in the hall like melodious sound arrows. (…)


Wiedersehen mit Pratik

2001 begegnete ich während eines drei-tägigen Workshop einem jungen Sarod Spieler aus Kolkata (Kalkutta), der mich durch seine Musik begeisterte. Er war mit seinem Onkel Rajeeb in Europa auf Konzertreise. Rajeeb verdanke ich meine Liebe zur klassischen indischen Musik. Er hat sozusagen den Anstoß gegeben für die Beschäftigung, ja eher Auseinandersetzung mit einem uns Europäern doch eher fremden Klangkosmos.

Und weil nach indischer Überzeugung alles in Zyklen verläuft, war es nicht verwunderlich, dass ich Pratik nach 13 Jahren wiederbegegnen sollte. Mittlerweile durfte ich mit einigen Grenzgängern (z.B. Charlie Mariano, Ramesh Shotham und Zoltan Lantos) auf der Bühne stehen - alles Musiker, die mich nachhaltig beeinflusst haben.

So bin ich Ramesh Shothams Einladung zu einem Workshop mit seinem Trio „Eastern Flowers“ und drei jungen Musikern aus Nordindien (unter ihnen eben besagter Pratik) gerne gefolgt. Zudem konnte ich auf diese Weise endlich den hervorragenden Pianisten Jari Singla persönlich kennenlernen.

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Impressionen von den Leverkusener Jazztagen 2014 2

Immer noch ein besonderes Erlebnis vor 1800 Zuhörern unsere Musik zu Gehör zu bringen. Es war wunderbar. Die Betreuung vor Ort war erstklassig. Dank allen Helfern, Licht- und Tonmenschen und Fabian Stiens und Eckhard Meszelinsky, den Organisatoren des Festivals.

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